Fotoshooting Felix-Wankel-Institut Lindau Bodensee

WOC - mit freundlicher Genehmigung von Frank Obrist

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WOC Fotoshooting Felix Wankel Institut Lindau Bodensee

Am 20. September 2026, einem Sonntag, der sich zu einem wunderschönen Endsommertag entwickelte, wurde ein Foto und Videoshooting des Wasserburger Oldtimerclubs, kurz WOC, durchgeführt. Nicht nur die wetterseitigen Bedingungen allein gaben Grund zur Freude, sondern auch die Location, die mit Sicherheit einmalig und ganz besonders ist: das ehemalige Felix Wankel Institut im Lindauer Wäsen, direkt am Ufer des Bodensees gelegen. Lakeside Cinematics hat auf Anfrage des Wasserburger Oldtimerclubs mit Levi und Diana sowie meiner Person diesen Job sehr gerne übernommen.

Wankel Institut Shooting - Video Impressionen

Fotogalerie zu unserem Bericht

Die Fotos dieser Galerie sind urheberrechtsfrei für den privaten Gebrauch. Falls Fotos gewerblich genutzt werden - Print wie Web - muss eine schriftliche Anfrage per E-Mail an Lakeside Cinematics erfolgen. Eine eventuelle Freigabe wird daraufhin mit dem Fahrzeugbesitzer abgestimmt. Bitte beachten Sie dringend, dass es nicht gestattet ist, die Fotos in gleichgültig welcher Form oder Formates, ohne Zustimmung zu vervielfältigen oder auf anderen Portalen u.ä. zu veröffentlichen. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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Ein einmaliger Ort der Technikgeschichte

Das ehemalige Felix Wankel Institut ist der deutsche Technologie und Entwicklungsstandort der Obrist Group. Auf dem knapp 10.000 Quadratmeter großen Areal werden innovative Energie und Antriebskonzepte erforscht, entwickelt und präsentiert. Für Firmengründer Frank Obrist stellt der Standort sozusagen eine Rückkehr zu seinen Wurzeln dar: Bereits in den 1980er Jahren arbeitete er hier als Konstrukteur unter Felix Wankel, sein Comeback war im Jahr 2022. Heute zählt Frank Obrist mit zahlreichen Patenten zu den ausgesprochen produktiven Erfindern im Bereich moderner Energie und Antriebstechnologien.

Wertschätzung an einen prägenden Menschen der Automobilgeschichte

Wir von Lakeside Cinematics lieben besonders die Geschichten hinter den Kulissen. Darum möchten wir eine davon erzählen, von der wir erfahren haben: Im oberen Stockwerk des Felix Wankel Instituts, dem heutigen Standort der Obrist Group, stehen eine Büste des weltberühmten Erfinders sowie ein besonderer Schreibtisch. Besonders aus dem Grunde, weil auf dem Tisch ein gerahmtes Foto steht, das Felix Wankel zeigt, wie er genau an diesem Platz und in derselben Ausrichtung sitzt. Welch besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung an einen der prägenden Menschen der Automobilgeschichte.

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Das ehemalige Felix Wankel Institut in Lindau, heute Technologie und Entwicklungsstandort der Obrist Group. Die markante Architektur und die Lage direkt am Bodensee bildeten die außergewöhnliche Kulisse für unser Oldtimer Fotoshooting.

Besondere geschichtsträchtige Atmosphäre

Schon die Kulisse vor dem Wankel Institut verlieh dem Shooting eine besondere Atmosphäre. An einem Ort, der untrennbar mit deutscher Ingenieurskunst und Automobilgeschichte verbunden ist, trafen historische Fahrzeuge auf ein ebenso geschichtsträchtiges Umfeld. Die einzigartige Architektur des Gebäudes, die direkte Lage am Bodensee und der Geist von Felix Wankel bildeten einen außergewöhnlichen Rahmen für die Klassiker, die sich auf seinem Areal befanden. Falls Herr Wankel von oben herabblickte, bin ich mir sicher, dass ihn die Szenerie zum Schmunzeln gebracht hat.

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Eine weitere Besonderheit des ehemaligen Wankel Instituts ist mir aus meiner Kindheit in Erinnerung. Da wo der Steinweg in Richtung Bodensee zu sehen ist, führten früher Gleise direkt in den See, über die ein kleines U Boot zu Wasser gelassen wurde. Wir Kinder waren selbstverständlich fasziniert davon. Die heute noch erkennbare Verbindung zum Wasser ist ein weiterer Zeitzeuge der technischen Geschichte dieses außergewöhnlichen Ortes. Der Weg diente uns beim Fotoshooting dazu, die Fahrzeuge links und rechts des Weges akkurat aufstellen zu können. Der Rasen wird durch zwei große Mähroboter kurz gehalten, was für das Shooting äußerst dienlich war.

Wunderbarer Shooting Sonntag

Es kam noch hinzu, dass der Bilderbuchsonntag geradezu dazu „geboren“ wurde, um unter nahezu perfekten Wetter und Lichtbedingungen ein Shooting nostalgischer Bleche durchzuführen. Nebst ehrwürdiger Kulisse und der zugehörigen großzügigen, zum Bodensee hin gerichteten Wiese waren die Lichtverhältnisse weitgehend optimal. Zwar wechselten sich Sonne und Wolken immer wieder ab, doch haben wir mit entsprechenden Kameraeinstellungen und Filtereinsätzen bis in die goldene Stunde hinein das Beste aus den historischen Preziosen auf Rädern, den passend gekleideten Fahrern bzw. Fahrerinnen und aus dem perfekten Tag herausholen können.

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Weitgehend optimale Wetterbedingungen, eine großartige Kulisse, ein großzügiger Platz und eine private Umgebung - ohne jede Störung. Was will man mehr um außergewöhnliches Shooting veranstalten zu können.

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Die Fotos dieser Galerie sind urheberrechtsfrei für den privaten Gebrauch. Falls Fotos gewerblich genutzt werden - Print wie Web - muss eine schriftliche Anfrage per E-Mail an Lakeside Cinematics erfolgen. Eine eventuelle Freigabe wird daraufhin mit dem Fahrzeugbesitzer abgestimmt. Bitte beachten Sie dringend, dass es nicht gestattet ist, die Fotos in gleichgültig welcher Form oder Formates, ohne Zustimmung zu vervielfältigen oder auf anderen Portalen u.ä. zu veröffentlichen. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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Willkommen und Shootingplanung

Die Teilnehmer fuhren einer nach dem anderen mit ihren automobilen Ikonen auf das Gelände und so wurde um 14:15 Uhr gestartet, zunächst mit einer kleinen Ansprache des Vorsitzenden des Wasserburger Oldtimerclubs, Harald Messmer. Er bedankte sich beim Oldtimerclub Kollegen Gunter Olsowski, der es durch seinen guten Kontakt zum Inhaber des Geländes ermöglichte, dass das Shooting vor der Kulisse des Wankel Instituts überhaupt veranstaltet werden konnte.

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Nach der Willkommensansprache von Harald Messmer habe ich den Teilnehmern erklärt, wie der Ablauf des Shootings geplant ist. Wir von Lakeside Cinematics haben uns entsprechend im Vorfeld vorbereitet, um nicht nur Fotos von Blechen zu machen, auch wenn diese noch so schön sind. Wir wollten auch die Szenerie bzw. das Besondere des Tages festhalten, die wir in unseren Videoimpressionen am Anfang dieser Seite präsentieren.

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Zeitliche Planung theoretisch

Der Shootingablauf war durch die geplanten Szenen ein wenig komplex und die zeitliche Planung im Vorfeld war eine rein theoretische Abschätzung. Berechnet hatten wir zehn Minuten pro Fahrzeug und Fahrer. Geworden sind es, wie wir im Nachhinein berechneten, genau 14 Minuten pro Fahrzeug Session. Wobei wir zu Beginn etwas langsamer waren, doch ab dem dritten Fahrzeug kamen wir in unsere Routine. Es war nicht ganz sicher, wie viele Fahrzeuge zu dem Shooting Event wirklich kommen würden. Angemeldet hatten sich 13 Teilnehmer, sodass wir zumindest wussten, dass die Aktion, wenn es nicht wesentlich mehr werden würden, ganz gut bis vor Eintritt der Dämmerung bewältigt werden konnte. Und so war es dann auch, 14 Teilnehmer waren dabei. Mit unserem Moggie, der selbstverständlich nicht fehlen durfte, waren es dann 15 Schätze, die abgelichtet werden wollten. Allerdings ist unser Moggie nicht in den Genuss gekommen, sämtliche Shooting Elemente abzubekommen.

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Geduld war nicht jedermanns Sache

Auch wenn Harald Messmer in seiner Willkommensansprache die relativ geringe Teilnehmerzahl ein wenig wehmütig ansprach, muss festgestellt werden, dass deutlich mehr Teilnehmer im Prinzip nicht hätten bedient werden können. Zu bedenken ist, dass wir erst um 15:20 Uhr mit dem tatsächlichen Shooting starteten bzw. das erste Fahrzeugfoto geschossen haben. Zuvor mussten die Fahrer mit ihren Fahrzeugen noch akkurat und von uns angewiesen links und rechts des Weges, dem ehemaligen Schienenweg für Wankels U Boot, parken. Nach Erledigung dieser Herausforderung haben wir noch Gruppenfotos sowie Video und Drohnenaufnahmen der Gesamtszenerie aufgenommen. Wir wollen nicht verhehlen, dass einige Teilnehmer spürbar ungeduldig wurden. Was für uns jedoch nachvollziehbar ist, wenn pro Stunde durchschnittlich „nur“ ungefähr vier Fahrzeuge abgearbeitet wurden. Das Ganze zog sich also etwas in die Länge. Genauer gesagt vergingen vom ersten bis zum letzten Foto 3 Stunden und 15 Minuten.

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Besonders wenn man eher hinten an die Reihe gekommen ist, hat man sich in Geduld üben müssen. Wobei wir zwei Teilnehmer, denen es besonders pressierte, in Abstimmung mit den anderen vorgezogen haben. Doch möchte ich persönlich dazu betonen, dass es wirklich eine einmalige Angelegenheit und Chance war, an tolle Fahrzeugfotos und auch an einen persönlichen Videoclip zu kommen. Die Geduld sollte belohnt werden, das haben wir uns jedenfalls vorgenommen. Wir waren uns auch relativ sicher, dass es am Ende, wenn die Teilnehmer ihr „Material“ erhalten, tatsächlich eine Belohnung für jeden werden würde.

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Rundumpaket Fotos und Video

Wir haben neben dem klassischen Fahrzeugfotoshooting mit der Abarbeitung der diversen üblichen Positionen und Winkel, in denen Fahrzeuge und Interieur fotografiert werden, zusätzlich von jedem Fahrzeug auch Drohnenaufnahmen und Videoclips aufgenommen. Zudem haben wir die Fahrzeuglenker im Innenraum beim Fahren mitgefilmt. So hat jeder Teilnehmer circa 15 solitäre hochauflösende Fotos von seinem Fahrzeug erhalten, plus circa fünf Fotos, auf denen er gemeinsam mit seinem Klassiker abgelichtet wurde. Dazu kam noch ein persönlicher, musikunterlegter Videoclip mit verschiedenen Szenerien mit einer Länge von circa 100 Sekunden, eine Version in hoher Qualität und eine weitere in niedriger Auflösung für die Onlineverwendung. Ein Rundumpaket quasi, das sicherlich in dieser Form nicht zur sonst üblichen Tagesordnung bei Shootings gehört.

Ein individualisiertes Video von insgesamt 14, das jeder Shooting-Teilnehmer von seinem Fahrzeug erhalten hat.

Lockere Stimmung und Benzingespräche

Insgesamt war die Stimmung aller Teilnehmer toll und locker. Benzingespräche gab es auch einige und es wurde eine kleine Verpflegung sowie Getränke angeboten, sodass niemand hungern oder dursten musste. Nur wir von Lakeside Cinematics kamen nicht dazu. Wir waren derart in Aktion, selbstverständlich aus zeitlichen Gründen, dass wir am Ende des Tages selbst am Ende waren. So sind wir zwar zufrieden, jedoch recht erschöpft zum Abschluss des Tages noch zum Italiener zum Essen gegangen, um unsere knurrenden Mägen zu beruhigen sowie den Tag Revue passieren zu lassen. Wir waren insgesamt sehr erfreut über den Shootingablauf, der wie von uns geplant durchgezogen werden konnte. Die Technik hat uns nicht im Stich gelassen. Die Speicherkarten waren mit Unmengen an Material gefüllt und die Erstsichtung war bereits vielversprechend.

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Lockere Stimmung der Teilnehmer und alle haben beim Shooting gut mitgemacht. Ein Tag ohne Probleme, außer der Wartezeit, die etwas Geduld von den Teilnehmern abforderte.

Meiste Arbeit steckt in der Nachbereitung

Bei allen Events, die wir mit Lakeside Cinematics besuchen und dabei Medien produzieren, ist das Ereignis das eine, doch neben den Vorbereitungen und der eigentlichen Teilnahme mit unseren Kameras steckt die meiste Arbeit in der Nachbereitung. Viele Gigabyte an Daten müssen gesichtet, Videos angesehen und sortiert und die Spreu vom Weizen getrennt werden. Die Nachbereitung des Shootings beim ehemaligen Felix Wankel Institut hat mehr als 40 Stunden Zeit in Anspruch genommen, nebst einem Gesamtvideo des Shootingtages und dem abschließenden Bericht. Jeder Teilnehmer wurde einzeln benachrichtigt, dass der Download der Medien zur Verfügung steht. Und jeder, der über ein WhatsApp Konto verfügt, hat sein Video auch über diesen Weg zugesendet bekommen.

Unser ultimativer Treibstoff

Wir wollen uns keinesfalls beschweren. Wir tun das, was wir tun freiwillig und wenn wir etwas tun, dann gibt es nur wenig Kompromisse. Wir sind leidenschaftliche Medienmenschen und in Kombination mit unserer Liebe zu Fahrzeugen, besonders den alten Blechen, ist das unser ultimativer Treibstoff. Wenn wir unsere Medien bearbeiten, kommt nochmals Freude auf, genauso wie beim Event selbst. Es brennt bei uns sozusagen nach und wir freuen uns über so manches geschossene Megafoto, das preisverdächtig sein könnte.

Vielen Dank von uns

Zuletzt möchten wir uns herzlich für die großzügigen Spenden der Teilnehmer bedanken. Und wir versprechen, dass jeder Cent in die Anschaffung von weiterem Equipment fließt. Obwohl wir über eine recht hochwertige Shooting-Ausstattung verfügen, haben wir noch nicht alles, was wir gerne einsetzen würden. Wir sorgen ständig dafür, dass unsere Ausstattung immer besser wird. 

 

Vielen Dank auch, dass wir dieses wunderbare, einzigartige Ereignis an einem ganz besonderen Ort gemeinsam mit dem Wasserburger Oldtimerclub durchführen durften. Und wir freuen uns über das äußerst positive Feedback, das wir von den Teilnehmern bekamen, als sie ihre Medien erhalten haben.

 

Lindau, den 7. Oktober 2026
Michael Gfrerer

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Autor

Michael Gfrerer

Fotograf, Redaktion

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